Mittwoch, 20. Mai 2009

"Komm zurück, mein dunkler Bruder" von Jeff Lindsay

31In7HhUddL-_SL160_ "Komm zurück, mein dunkler Bruder" von Jeff Lindsay
(Originaltitel: "Dexter in the Dark", Knaur Verlag, 424 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Noch immer plagen Dexter Morgan, Spezialist für Blutanalysen bei der Polizei von Miami, Gelüste, es den schlimmsten Serienkillern mit gleicher Münze heimzuzahlen. Da trifft es sich gut, dass Miami gerade von einer neuen Mordserie erschüttert wird. Gefunden werden die verkohlten Leichen zweier junger Frauen, deren Köpfe verschwunden und durch getöpferte Stierschädel ersetzt worden sind. Als Dexter am Tatort eintrifft, erschrickt der »Dunkle Passagier«, sein rachdurstiges Alter Ego, allerdings zu Tode - und macht sich spurlos davon. Dexter ist vollkommen ratlos. Was soll er ohne seinen geheimen Einflüsterer nur machen?


Meine Meinung:
Der dritte Roman um den sympatischen Serienkiller Dexter hat mir nicht ganz so gut gefallen wie seine Vorgänger. Diesmal handelt es sich auch nicht um einen Kriminalfall im klassischen Sinn, sondern es geht etwas mystischer zu. Dexters Passagier verschwindet - verscheucht von einem noch viel größeren uralten Schatten, der umherzieht um seine Nachkommen auszulöschen. Die Geschichte zieht sich ein bisschen und Dexters innere Monologe sind teilweise etwas langatmig. Dennoch gab es auch wieder viel zu Lachen und ich bin gespannt, wie es mit seinen beiden Adoptivkindern weitergeht.

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Erster Satz:
Es erinnerte sich an ein Gefühl der Überraschung und dann den Fall, das war alles.

Letzter Satz:
Sehr bald.


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Mein Rating: Note2-

Freitag, 15. Mai 2009

Nochmal SUB Zuwachs

Ich habe mir wieder mal etwas gegönnt!! Kann ja auch nicht sein, dass mein SUB unter die 80 rutscht - da muss sofort gegengesteuert werden.

sayonara
"Sayonara für eine Leiche" von Gert Anhalt

Hamada Kens Selbstfindung im Zen-Kloster endet jäh, als er sich beim morgendlichen Putzen einen Nerv einklemmt und vorübergehend die Fähigkeit zum aufrechten Gang einbüßt. Während er sich zur Behandlung einem teuflischen Shiatsu-Meister ausliefert, wird sein Freund und Klosterbruder Sabu von der japanischen Mafia entführt. Sabu, steinreicher Sohn eines korrupten Baulöwen, hatte offenbar einige sehr heiße Eisen im Feuer. Noch etwas steif im Rücken beginnt Hamada zu ermitteln.




rueckkehr
"Tokio Killer - Riskante Rückkehr" von Barry Eisler

John Rain ist geschockt: Seine frühere Geliebte Midori soll in New York leben und ein Kind von ihm haben. Der Auftragskiller wittert eine Falle. Als er trotzdem dort auftaucht, bringt er Mutter und Kind in höchste Gefahr, denn seine Feinde warten schon auf ihn. Nur die attraktive Mossad-Agentin Delilah kann ihm jetzt helfen. Doch sie weiß: Wenn sie ihm hilft, wird sie ihn verlieren.







Außerdem gab es "Black Dagger 10. Todesfluch" von J.R. Ward, den zweiten Teil über Vishious, auf den ich mich schon seit Monaten freue. Der erste Teil befindet sich ja schon länger in meinem Besitz, aber ich wollte noch nicht mit dem Lesen beginnen, bevor ich die Geschichte vollständig habe.

Montag, 11. Mai 2009

Lokalkolorit

Trotz tiefbewölktem Himmel habe ich mich heute mit Clara im Kinderwagen zu einem Spaziergang nach draußen gewagt. Frische Luft tut bekanntlich gut und erfrischt die Nerven, nachdem die Kleine schon den ganzen Tag nur am Quengeln war.

Also dachte ich mir, schauen wir uns doch mal ein bisschen im Hattersheim-Okriftler Märchenviertel um, in dem ja der Krimi Kaltes Blut von Andreas Franz spielt. Ich habe mich beim Lesen ja schon immer total gefreut, wenn ich irgendwelche Orte oder Straßen wiedererkannt habe, aber dass es das Haus von Kommissar Hellmer so wirklich gibt, hätte ich nicht gedacht! Dort steht tatsächlich an der Ecke zum Rotkäppchenweg ein schönes Häuschen mit Glaskuppeldach - wie im Roman beschrieben. Ich frage mich nur, ob Andreas Franz solche Details einfach verwenden kann, oder ob er die Besitzer des Hauses vielleicht selbst kennt (er hat ja selber lange in Okriftel gelebt) und mit dessen Einverständnis das Haus in seinem Roman verwenden durfte.

Also ich freue mir ja anlässlich solcher kleinen Details tatsächlich immer ein Loch in den Bauch und kriege gleich richtig Lust mal wieder einen Roman mit viel Lokalkolorit zu lesen. Kennt irgendjemand zufällig noch ein gutes Buch, dass in Frankfurt bzw. im Rhein-Main-Gebiet spielt?

d020

Freitag, 8. Mai 2009

Endlich SUB-Zuwachs

Endlich kommt mal wieder ein neues Buch in den SUB! smilie_happy_069
Nachdem ich in den letzten Wochen gar nicht dazu kam, nach neuen Büchern Ausschau zu halten, habe ich letzte Woche dann doch mal wieder ein Buch bei TT ergattern können:

vlugt "Rettungslos" von Simone van der Vlugt

Ein geflohener Verbrecher dringt in das Haus von Lisa und ihrer sechsjährigen Tochter Anouk ein und bedroht die beiden. Ihre Fluchtversuche verhindert der Mann gewaltsam - Mutter und Kind sind dem Eindringling vollkommen ausgeliefert. In dieser verzweifelten Situation überlegt Lisa fieberhaft, wie sie sich am besten verhalten soll, um das Leben ihres Kindes zu schützen und um das Schreckliche zu verhindern, das sie befürchtet. Sie versucht Ruhe zu bewahren, den Mann nicht zu provozieren sondern sich passiv zu verhalten. Sie verwickelt den Mann in Gespräche, um sein Vertrauen zu gewinnen. So erfährt sie, dass der Mann aus einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt geflohen und ein mehrfacher Mörder ist. Lisa durchlebt einen absoluten Albtraum.


Ich hatte ja vor ca. einem Jahr den Roman "Klassentreffen" der Autorin gelesen und war total begeistert. Mal schauen, ob dieser Thriller mithalten kann.

Samstag, 2. Mai 2009

"Stirb schön" von Peter James

James "Stirb schön" von Peter James
(Originaltitel: "Looking good dead ", Fischer Verlag, 383 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Eine junge Frau wartet auf ihren Geliebten. Ruhelos geht sie im Zimmer umher. In diesem Moment öffnet sich die Tür und ein Mann tritt ein. Er umarmt sie von hinten, dann plötzlich zieht er ein Messer und sticht zu. Wieder und wieder.
Als Tom Bryce diese gespenstische Szene auf seinem Computer sieht, glaubt er noch an einen besonders harten Erotikthriller. Doch als er am nächsten Morgen in der Zeitung das Foto der jungen Frau erkennt, weiß er plötzlich, warum die CD, die er durch Zufall im Pendlerzug von London nach Brighton einsteckte, so brisant ist. So brisant, dass er jetzt auch um sein Leben und das seiner Familie fürchten muss. Denn die Killer haben sich schon bei ihm gemeldet per Mail, natürlich.


Meine Meinung:
Auch der zweite Fall von Roy Grace von der Sussex Polizei hat mir wieder sehr gut gefallen. Roy wird immer sympathischer und es freut einen zu lesen, dass in sein Privatleben langsam wieder Action kommt.
Der Fall an sich war durchschnittlich spannend, die ganze Geschichte lies sich aber gut lesen und teilweise konnte man das Buch auch kaum zur Seite legen.
War ich beim ersten Roman "Stirb schön" noch etwas kritisch, ob ich diese Krimi-Reihe weiterverfolgen werde, so bin ich mir jetzt ganz sicher, dass ich mir auch den nächsten Roman zulegen werde.


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Erster Satz:
Die Tür eines ehemals eleganten Reihenhauses öffnete sich, und eine langbeinige junge Frau in kurzem Seidenkleid, das sich wie eine zweite Haut um ihren Körper schmiegte, trat in die warme Junisonne.

Letzter Satz:
Aber er beschloss lieber damit zu warten, bis Ron Sparks bezahlt hatte
.

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Mein Rating: note2

Donnerstag, 30. April 2009

Statistik für April 2009

Das war der April...

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Im April habe ich 980 Seiten gelesen.

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1. "High Times: Mein wildes Leben" von Uschi Obermaier
(Biografie, 224 Seiten, neu)

2. "Puppenjäger" von Gabriele Keiser und Wolfgang Polifka
(Krimi, 373 Seiten, aus dem SUB)

3. "Stirb schön" von Peter James
(Krimi, 383 Seiten, aus dem SUB)

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Im April habe ich
3 Bücher aus meinem SUB gelesen
0 Bücher abgebrochen
0 Bücher meinem SUB hinzugefügt

Freitag, 10. April 2009

"Puppenjäger" von Gabriele Keiser und Wolfgang Polifka

Puppenjager"Puppenjäger" von Gabriele Keiser und Wolfgang Polifka
(Gmeiner Verlag, 373 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Als die angehende Journalistin Aisha Khan nach einem Neujahrsempfang im Frankfurter Römer am Schauplatz eines Verbrechens vorbeikommt, ahnt sie nicht, dass das brutal ermordete Mädchen mit den abgehackten Händen zu einer spektakulären Serie von Vermissten gehört. Erst als Aisha von anderen in Europa vermissten Mädchen erfährt, die auf mysteriöse Weise verschwunden sind, vermutet sie einen Zusammenhang. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Was sie schließlich aufdeckt, hätte sie in ihren schlimmsten Träumen nicht für möglich gehalten.


Meine Meinung:
Eigentlich dachte ich, es handle sich bei diesem Krimi um einen "Regionalkrimi" mit Schauplatz Frankfurt. Allerdings findet die Handlung dann auch noch zu gleichen Teilen in Dubai und an der Ostsee statt. Auch der Schreibstil hat so gar nichts von einem Regionalkrimi, hat mir aber sehr gut gefallen. Die ganze Geschichte baut sich langsam auf, wobei die in der Kurzbeschreibung erwähnte Journalistin Aisha nur einen Teil der Handlung ausmacht. Dann ist da noch der ehemalige Mossad-Agent Mirko, der in Prag als Privatdetektiv arbeitet und die verschwundene Tochter eines polnischen Politikers in Deutschland sucht. Mirko hat immer noch Kontakte zum Dienst und ist ganz versessen darauf, den Tod seiner Schwester zu rächen. Und dann gibt es noch einen arabischen Millionär, der einen ganz speziellen perversen Geschäftszweig für sich entdeckt hat.
Diese drei Erzählstränge sind alles irgendwie miteinander verknüpft und man ahnt beim Lesen immer mehr, welches Grauen wirklich hinter den verschwundenen Schönheitswettbewerb-Teilnehmerinnen steckt.

Ich fand die Geschichte wurde sehr fließend und spannend erzählt, die vielen wechselnden Schauplätze haben für Abwechslung gesorgt und ich war wirklich positiv überrascht über diesen Krimi!

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Erster Satz:
Die Hitze brannte vom Himmel und die Luft schmeckte nach Staub.

Letzter Satz:
Er lächelte ihr entgegen
.

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Mein Rating: note2

Mittwoch, 8. April 2009

"High Times: Mein wildes Leben" von Uschi Obermaier

5152Y1FGIaL-_SL160_ "High Times: Mein wildes Leben" von Uschi Obermaier
(Heyne Verlag, 224 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Ich wollte alles von dieser Welt. Ich wollte alles durchmachen und ich wollte im Hier und Jetzt leben. - Uschi Obermaier war die erotische Galionsfigur der Gegenkultur, Pop-Ikone der Sechziger- und Siebzigerjahre, Fotomodell, Filmstar, Groupie und Geliebte - ohne sich dabei jemals in eine Schublade stecken zu lassen. Ihr Leben zwischen Sex, Drugs and Rock 'n' Roll war wie ein Roadmovie - rasant, übertourig und völlig losgelöst von allen bürgerlichen Fesseln. »Für diese Frau würde ich jede Revolution verraten«, sagte Rainer Langhans, an dessen Seite sie nackt für die Kommune 1 posierte. Uschi kehrte den politisch verkopften Revoluzzern den Rücken und zog weiter ihr eigenes Ding durch, stets auf der Suche nach dem ultimativen Kick, nach allem, was Spaß macht.
Jimi Hendrix, Mick Jagger, Keith Richards - die Männer verzehrten sich nach ihr, und sie war stets mittendrin, immer da, wo was los war. Sie verliebte sich unsterblich in Dieter Bockhorn, den »Prinzen vom Kiez«, und reiste mit ihm im Wohnmobil durch die Welt.
Die mitreißende Biografie einer Frau, die sich ein Motto zu Eigen gemacht hat, das heute noch genauso viel Sex-Appeal hat wie damals: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!


Meine Meinung:
Ich habe mir nicht ganz soviel von dieser Biografie erwartet und zur Unterhaltung war es wirklich ganz nett an zwei Nachmittagen zu lesen. Teilweise werden interessante Themen viel zu kurz angeschnitten, was die ganze Geschichte ziemlich oberflächlich erscheinen lässt. Nur hin und wieder gehen die Erzählungen etwas tiefer.
Die Darstellung der Hippie-Gesellschaft, der K1 und des Hamburger Kiez fand ich sehr interessant und unterhaltsam, allerdings kommt Uschi meistens als etwas dümmlich rüber.
Die Reisen mit ihrer großen Liebe Bockhorn waren auch sehr interessant, aber ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie sie jahrelang mit einem Mann zusammenleben konnte, der fast nur auf Heroin war - und das findet sie teilweise noch toll. Ich finde es einfach nur abstoßend! Naja, generell stellt Uschi ihre Drogeneskapaden in den schönsten Farben dar - war für sie wohl etwas völlig Normales. Vielleicht lag es an der damaligen Zeit, aber nachvollziehen kann ich es einfach überhaupt nicht. Auch, dass sie sagt, nur die Schwachen seien an den Drogen gestorben etc., das kommt mir teilweise wie der blanke Hohn vor.
Lediglich im Kapitel über den Tod von Bockhorn spürt man ihre Gefühle mal richtig durchkommen.

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Erster Satz:
Ich wurde 1946, direkt nach dem Krieg, mit einem Hüftdefekt geboren.

Letzter Satz:
Dass ich meinen Mann zum letzten Mal im Zorn gesehen habe, hat mich viel gelehrt ... und was mir jetzt noch bleibt, ist, eine gute Alte zu werden.


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Mein Rating: Note31

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