Donnerstag, 28. April 2011

"Vor Vampiren wird gewarnt" von Charlaine Harris

41HwA3JaaEL-_SL160_ "Vor Vampiren wird gewarnt" von Charlaine Harris
(Originaltitel: Dead and the family, DTV Verlag, 384 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, musste einiges wegstecken in der letzten Zeit – die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen übernatürlichen Wesen, in die sie verwickelt war, sind nicht leicht zu verkraften. Immerhin ist ihre Beziehung zu dem Vampir Eric anscheinend in eine neue Phase getreten. Doch dann tauchen zwei Vampire aus Erics wechselvoller Vergangenheit auf. Sie sind ein gefährliches Paar. Und sie haben ihre eigenen Pläne, was Sookies Zukunft betrifft. Es sieht ganz so aus, als würde Sookies sehnsüchtiger Wunsch nach ein bisschen Ruhe und Frieden noch lange nicht erfüllt werden.


Meine Meinung:
Irgendwie halten die letzten Sookie Romane nicht mehr das, was sie versprechen. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und es macht auch Spaß, Sookie bei Alltagsdingen zu begleiten. Aber so richtig kommt nichts Neues mehr. Die Liebelei mit Erik ist langweilig (hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, hehe) und die Hauptstory spielt sich mehr nebenbei ab. Ich will nicht sagen, dass ich mich beim Lesen gelangweilt habe, aber ein Knüller war dieser mittlerweile 9. Band auch nicht.

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Erster Satz:
"Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich dich einfach so allein lasse!" sagte Amelia.

Letzter Satz:
Und dann schlief ich ein.

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Mein Rating: note3

Dienstag, 12. April 2011

"Für jede Lösung ein Problem" von Kerstin Gier

51V9yE-2BvuOL-_SL160_ "Für jede Lösung ein Problem" von Kerstin Gier
(Bastei Lübbe Verlag, 298 Seiten)


Kurzbeschreibung:

Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka ═ und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!


Meine Meinung:
Die Romane von Kerstin Gier gefallen mir immer besser! Auch Für jede Lösung ein Problem lies sich super lesen, mit viel (schwarzem) Humor und ein bisschen Romantik. Ich bin ja eigentlich keine typische Frauenroman-Leserin, aber die lustige Art von Frau Gier mag ich sehr. Der Plot ist fantastisch - wer wünscht sich nicht mal den Leuten in der näheren Umgebung die Meinung zu sagen. Und wer kann Gerris Scham nach dem misslungenen Selbstmordversuch nicht nachvollziehen, als sie all diesen Leuten wieder unter die Augen treten muss. Aber schon bald wandelt sich für Gerri alles zum Guten.
Fazit: Nette Unterhaltung für zwischendurch.

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Erster Satz:
"Gib mir bitte mal die kleine Wunderschüssel aus dem Schrank, Lu... Ti... Ri", sagte meine Mutter.

Letzter Satz:
Und das Letzte, was ich sah, bevor die Aufzugstüren sich hinter uns schlossen, war das total verdutzte Gesicht der intriganten rothaarigen Oberschwester Alexandra hinter dem Empfangstresen.


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Mein Rating: note2-1

Mittwoch, 6. April 2011

"Ostfriesenblut" von Klaus-Peter Wolf

21Vm-kgayOL-_SL160_ "Ostfriesenblut" von Klaus-Peter Wolf
(Fischer Verlag, 336 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Ein Unbekannter legt Ann Kathrin Klaasen eine Leiche vor ihr ostfriesisches Einfamilienhaus. Die Person, Regina Orthner, ist keines natürlichen Todes gestorben, obwohl im Totenschein „Tod durch Herzversagen“ angegeben wurde. Doch noch während Kommissarin Ann Kathrin Klaasen im Umfeld der Toten ermittelt, erhält sie Hinweise auf das nächste Opfer des Mörders. Offenbar ist sie Teil eines Spiels, dessen Regeln sie noch nicht kennt.


Meine Meinung:
Dies war nun der zweite Krimi der Ostfriesenreihe um Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Allerdings konnte die Geschichte meiner Meinung nach überhaupt nicht mit dem ersten Buch mithalten. Die Hauptfigur ist mir richtig unsympatisch, sowohl die Aufklärung des Falls also auch das Verhalten der Kommissarin (und diversen Nebenfiguren) fand ich extrem unrealistisch - besonders die ständigen an den Haaren herbeigezogenen Eingebungen von Frau Klaasen... Leider ziemlich enttäuschend!

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Erster Satz:
...

Letzter Satz:
...

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Mein Rating: note3

Montag, 4. April 2011

Bücherwichteln

Ich habe mal wieder bei einem Bücherwichteln mitgemacht und am 1. April durften wir unsere Päckchen aufpacken. Ich hatte wieder großes Glück mit meiner Wichtelmama und wurde toll beschenkt:







Komme mir vor wie Weihnachten! Neben einer Bücherwunschliste wird vorher immer noch eine Liste mit Kleinigkeiten veröffentlicht, über die man sich freuen würde. Und so habe ich auch abgesehen von den Büchern, sehr schöne Sachen bekommen. Vor allem die selbstgemachten Lesezeichen sind klasse! DANKE!!

Donnerstag, 31. März 2011

Statistik für März 2011

Das war der März...

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Im März habe ich 1427 Seiten gelesen.

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1. "Mieses Karma" von David Safier
(Humor, 285 Seiten, aus dem SUB)

2. "Mordsfreunde" von Nele Neuhaus
(Krimi, 394 Seiten, aus dem SUB)

3. "Schändung" von Jussi Adler-Olsen
(Thriller, 460 Seiten, aus dem SUB)

4. "Eine Frau in Berlin" von Anonyma
(Biografie, 288 Seite, aus dem SUB)


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Im März habe ich
4 Bücher aus meinem SUB gelesen
0 Buch abgebrochen
1 Buch meinem SUB hinzugefügt

Mittwoch, 30. März 2011

"Eine Frau in Berlin" von Anonyma

41WXxfBWVkL-_SL160_"Eine Frau in Berlin" von Anonyma
(btb Verlag, 288 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Die erschütternden Aufzeichnungen einer jungen Frau über die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Berlin.
Eine namenlose Frau erzählt von den letzten Tagen des Krieges im Frühjahr 1945 und dem Einmarsch der Roten Armee in Berlin: Schonungslos offen und mit einem feinsinnigen Gespür für diese beispiellose Zeit berichtet die vielleicht 30-Jährige von Hunger, Ekel, Gewalt und Angst. Drei Schulhefte sind ihr geblieben, in die sie nun notiert, was ihr während des Tages und der Nacht widerfährt, und statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran.


Meine Meinung:
Dieses Buch wurde als "ungeheuerlicher Tatsachenbericht" verkauft. Ungeheuerlich ist dabei vor allem die emotionale Kühle, mit der die Autorin von den Ereignissen berichtet. Höchstwahrscheinlich ist dies aber auch die einzige Art und Weise, nicht an diesen Erlebnissen zu zerbrechen.
Das Tagebuch beginnt in den letzten Tages des Krieges. Die Autorin war früher Journalistin, hat die Welt gesehen und irgendwie den Absprung verpasst, rechtzeitig aus Berlin zu fliehen. So erfahren wir also über die endlosen Tage und Nächte im Luftschutzkeller, wohin sich die Hausgemeinschaft in den letzten Tages des März 1945 zurückgezogen hat. In den Straßen wird gekämpft und dass es den einen oder anderen aus der Nachbarschaft erwischt, wird apathisch hingenommen. Als die Russen dann die Stadt und auch den Häuserblock der Autorin einnehmen, ertragen die Frauen die häufig vorkommenden Schändungen als "unumgängliches Übel". Junge Mädchen werden wochenlang vor den russischen Soldaten versteckt, genau wie die noch übriggebliebenen Männer. Es sind die Frauen, die das Überleben organisieren müssen. Essen beschaffen steht ganz oben auf der Liste und so ist es nur natürlich, dass manche Frauen sich mit russischen Offizieren einlassen, um wenigsten sich und die engste Familie zu versorgen. Ein paar Wochen später, als die Kampftruppen abgezogen sind, werden die Frauen zur Zwangsarbeit eingezogen - Schutt entfernen, Wäsche waschen etc.
Ich fand den eisernen Überlebenswillen der Autorin sehr beeindruckend und kann ihr Verhalten in diesen Wochen absolut nachvollziehen. Schockiert war ich ehr über das Verhalten ihres am Ende zurückgekommenen Verlobten, der sich absolut entrüstet und angeekelt angesichts der herrschenden "Schamlosigkeit" zeigte und bald wieder verschwand. Was auch sehr gut rübergekommen ist, ist das Fehlen jeglicher Realität am Ende eines Krieges: Alles, was früher für Ordnung und Sicherheit stand ist dahin. Nichts ist mehr wichtig - Arbeit, Moral, das gesellschaftliche Leben. Alles was bleibt ist der Kampf ums nackte Überleben!

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Erster Satz:
Ja, der Krieg rollt auf Berlin zu.

Letzter Satz:
Vielleicht finden wir doch wieder zueinander.


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Mein Rating: note2-1

Mittwoch, 23. März 2011

SUB Zuwachs

Durch Zufall bin ich vor ein paar Wochen auf eine Krimi-Reihe von Andrea Isari über die römische Kommissarin Leda Giallo, gestoßen. Eigentlich wollte ich ja erstmal keine neuen Bücher mehr kaufen, aber dann habe ich bei Ebay ein relativ günstiges Exemplar des ersten Buches erstanden:

isar

"Römische Affären" von Andrea Isari

Am Tiberufer wird die Leiche des anscheinend unbescholtenen Bankinspektors Gianpiero Puccio gefunden. Vor seinem Tod hat er noch versucht, Kontakt mit der Polizei aufzunehmen. Warum mußte er sterben? Ein Fall für Leda Giallo, die liebenswerte und eigenwillige Kommissarin, die eine große Schwäche für kulinarische Genüsse hat und sich nicht um weibliche Gardemaße schert. Bei ihren Ermittlungen stößt sie in ein echtes Wespennest von kriminellen Machenschaften. Denn die Spuren laufen auf mehr als eine seltsame Verbindung zwischen der Banca di Credito und dem Vatikan zu ...


Ich bin schon sehr gespannt...

Sonntag, 20. März 2011

"Schändung" von Jussi Adler-Olsen

51OVxt3AuZL-_SL160_"Schändung" von Jussi Adler-Olsen
(Originaltitel: Fasandraeberne, DTV, 460 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rorvig. Ein Geschwisterpaar ist brutal ermordet worden. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Erst Jahre nach dem Mord ist einer von ihnen geständig.
Zwanzig Jahre später. Als Carl Morck vom Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle in Kopenhagen aus dem Urlaub zurückkommt, hält ihm sein Assistent Assad die Rorvig Akte unter die Nase. Niemand weiß, warum sie wieder aufgetaucht ist. Der Fall war schließlich geklärt. Dennoch scheint jemand daran interessiert zu sein, die Geschichte noch einmal aufzurollen. Als den Ermittlern von oberster Stelle weitere Nachforschungen strikt verboten werden, ist ihnen sofort klar, dass hier etwas zum Himmel stinkt. Die Spuren führen hinauf bis in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitschirurgen - und sie führen ganz weit nach untent, zu Kimmie, einer Obdachlosen: äußerlich hart wie Granit, doch mit einer blutenden Seele. Diese Frau scheint etwas zu wissen, das drei höchst einflussreichen Männern zum Verhängnis werden könnte. Die Jagd ist eröffnet.


Meine Meinung:
Dies war nun der zweite Fall von Carl Morck. Schon den ersten Fall "Erbarmen" habe ich verschlungen und mit seinem neuesten Werk, hat sich Adler-Olsen meiner Meinung nach noch gesteigert. Die Geschichte ist von Anfang an spannend geschrieben und eigentlich möchte man gar nicht, dass das Buch endet, sondern Carl, seinen Assistenten Assad und die neue Sekretärin Rose, weiterhin begleiten. Die Figur der Kimmie hat mich extrem berührt und im Gegensatz zu ihrer sadistischen Clique, konnte man ihre Motive doch irgendwie verstehen, wenn auch nicht billigen. Allgemein werden die Charaktere so gut beschrieben, dass es nicht schwer fällt, alle Figuren genau vor sich zu sehen.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit den drei Ermittlern, Carls Freund Hardy und seiner Liaison mit der Polizeipsychologin Mona weitergeht - und welches Geheimnis Assad denn nun hütet.


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Erster Satz:
Wieder krachte ein Schuss über die Baumwipfel.

Letzter Satz:
Das war sein Leben, auf den Punkt gebracht.


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Mein Rating: note1

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