Samstag, 2. Juli 2011

"Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme" von Carlo Pedersoli

514S4IVDpEL-_SL160_ "Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme" von Carlo Pedersoli
(Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, 256 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Die Autobiografie ist Bud Spencers spannender Rückblick auf sein Leben. An seinem 80. Geburtstag begibt sich der Schauspieler nach einem Anruf in das Hallenbad seiner Jugend, wo ein gutaussehender, unerlaubt rauchender und leicht überheblicher Schwimmsportler Anfang 20 auf ihn wartet - er selbst. Erzählerisch lässt Bud Spencer die Stationen seines Lebens für sein jüngeres Ich Revue passieren: Carlo als Kind in Neapel, die prägenden Jahre in Rom, die Zeit in Südamerika, seine Schwimmerfolge, das Studium, die Familie, die Geburt von "Bud Spencer", die Zusammenarbeit mit Terence Hill, seine Solokarriere und die vielen Unternehmungen, mit denen er sich immer wieder selbst herausforderte. In seiner humorvoll geschriebenen und mit vielen Anekdoten gespickten Autobiografie zeigt sich Bud Spencer von seiner ganz persönlichen Seite. Der Autor Carlo Pedersoli ist dabei so imposant und warmherzig wie die Helden seiner Filme.
Der unter dem Namen Bud Spencer weltberühmt gewordene Carlo Pedersoli wurde 1929 in Neapel geboren und wuchs in einer wohlhabenden Industriellenfamilie auf. In jungen Jahren war der begabte Schwimmer mehrfach Italienischer Meister und nahm an den Olympischen Spielen teil, bevor er seine nunmehr 60 Jahre und 70 Filme umspannende Schauspielkarriere startete. Internationalen Ruhm erlangte er in zahlreichen sogenannten "Spaghetti-Western" und "Haudrauf-Komödien", in denen er dickköpfige, aber gutherzige Typen spielte, die ihre Gegner stets schlagkräftig außer Gefecht setzten. Besonders erfolgreich war er an der Seite von Mario Girotti alias Terence Hill. Die beiden Schauspieler gelten als eines der beliebtesten Filmduos aller Zeiten, das bis heute für seine lustigen Stunts und lockeren Sprüche bewundert wird. Der Schauspieler und Familienvater ist auch Jurist und Erfinder. Er gründete eine Airline und betätigte sich als Drehbuchautor, Modedesigner und Musikproduzent.


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Mein Rating: note1

Donnerstag, 30. Juni 2011

Statistik für Juni 2011

Das war der Juni...

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Im Juni habe ich 1209 Seiten gelesen.

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1. "Beutezeit" von Jack Ketchum
(Horror, 285 Seiten, aus dem SUB)

2. "Der Magier von Moskau" von Boris Akunin
(hist. Krimi, 304 Seiten, aus dem SUB)

3. "Tokio Killer. Letzte Vergeltung" von Stephen King
(Thriller, 364 Seiten, aus dem SUB)

4. "Bud Spencer. Mein Leben Meine Filme" von Carlo Pedersoli
(Autobiografie, 256 Seiten, neu)


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Im Juni habe ich
3 Bücher aus meinem SUB gelesen
0 Bücher abgebrochen
1 Buch meinem SUB hinzugefügt

Freitag, 24. Juni 2011

"Tokio Killer: Letzte Vergeltung“ von Bary Eisler

41RXxcaQzlL-_SL160_ "Tokio Killer: Letzte Vergeltung“ von Bary Eisler
(Originaltitel: Requiem for an Assassin“, Fischer Verlag, 364 Seiten)


Kurzbeschreibung:
John Rain will aus dem tödlichen Geschäft aussteigen. Da wird sein bester Freund und Partner Dox entführt. Drahtzieher ist der ehemalige CIA-Agent Hilger, sein Erzfeind aus alten Tagen, der auf diese Weise an ihn rankommen will. Rain soll drei Aufträge ausführen, dann kommt Dox frei. Für einen abgebrühten Auftragskiller sollte die Wahl leicht fallen: den Job erledigen und verschwinden. Aber woher soll er wissen, dass sich Hilger an sein Versprechen, Dox danach freizulassen, hält? Könnte nicht jeder dieser drei Jobs eine Falle sein, um an ihn selbst heranzukommen?
Zwischen den Vorstädten von Silicon Valley und Ney York über die Boulevards von Paris bis hin nach Saigon und Shanghai kämpft John Rain mit sich selbst, mit seinen Feinden, mit seinem Gewissen – und das in einem scheinbar aussichtlosen Spiel.


Meine Meinung:
Dies war nun der letzte (?) John Rain Roman und nach den ersten beiden Bänden auch einer der allerbesten! Die letzten Bücher zeichneten sich dadurch aus, dass es eine ganze Weile dauerte, bis ich in der Geschichte drin war und sogar schon zwischendurch mal ans Aufgeben gedacht habe. Aber hier ging es diesmal gleich richtig los. Rain jettet durch die ganze Welt, wobei man den Flair der verschiedenen Orte beim Lesen gut nachspüren kann. Die beiden Showdowns am Ende sind superspannend und auch das Ende hat mir sehr gut gefallen.
Fazit: Ein Top-Thriller und hoffentlich nicht der wirklich letzte Band der Reihe!


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Erster Satz:
Jim Hilger und sein Team saßen in einem Billighotel in Kuta, an Balis berühmter Westküste, und studierten eine Reihe Überwachungsfotos.

Letzter Satz:
Und fürs Erste war das genug.


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Mein Rating: note2-1

Donnerstag, 16. Juni 2011

"Der Magier von Moskau" von Boris Akunin

51M450G45EL-_SL160_ "Der Magier von Moskau“ von Boris Akunin
(Engl. Titel: She The Lover of Death, AtV, 304 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Moskau 1900: Die junge Colombina sehnt sich nach einem Leben voller Kunst und Leidenschaft. Deshalb ist sie, die eigentlich Mascha heißt und aus der sibirischen Provinz stammt, nach Moskau gekommen. Vom Club der „Liebhaber des Todes“ ist sie begeistert, denn man trägt hier düstere Gedichte vor und beschwört die Geister der Verstorbenen. Schnell ist Colombina die Geliebte des mächtigen Prospero, der diesem Zirkel vorsteht. Die Mitglieder des Clubs nehmen sich einer nach dem anderen das Leben. Doch ist es wirklich ihr Wunsch und Wille zu sterben? Die Moskauer Öffentlichkeit ist aufs höchste beunruhigt. Da taucht Fandorin als japanischer Prinz auf um sich selbst ein Bild der Sache zu machen.


Meine Meinung:
Ich habe noch keines der bisherigen Fandorin Bücher dermaßen schnell und gierig durchgelesen, wie dieses hier. Diesmal wird die Geschichte aus Tagebucheinträgen der jungen Colombina, den Spitzelberichten eines der Mitglieder des Clubs an den Geheimdienst und Zeitungsartikeln erzählt. Fandorin taucht anfangs nur als Nebenfigur auf. Er ist immer noch eine Persona non grata in Moskau und ermittelt in Sachen Selbstmörderclub auf eigene Faust.
Die Geschichte hat mich sehr fasziniert, die Beschreibungen des gesellschaftlichen Lebens im Russland zur Jahrhundertswende waren sehr interessant – nur die Gedichte habe ich am Ende nur noch überflogen. Das war dann doch ein bisschen zu viel des Guten.

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Erster Satz:
Gestern gegen drei Uhr nachts wurden die Bewohner eines Mietshauses der Gesellschaft "Goliath" in der Semjonowskaja-Straße vom lauten Aufschlag eines schweren Gegenstands und einem nachfolgenden durchdringenden Geheul aus dem Schlaf gerissen.

Letzter Satz:
Aus dem Schwachen wurde ein Starker.


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Mein Rating: note1

Donnerstag, 9. Juni 2011

"Beutezeit" von Jack Ketchum

41Uc9UkmBML-_SL160_"Beutezeit" von Jack Ketchum
(Originaltitel: "Off Season", Heyne Hardcore Verlag, 285 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Wenn Menschen zu Bestien werden. Drei junge Paare wollen eine Urlaubswoche in einem abgelegenen Ferienhaus an der amerikanischen Ostküste verbringen. Was sie nicht wissen: Die Gegend wird von einer Gruppe Verwahrloster heimgesucht, die unter primitivsten Bedingungen leben und Urlauber nur als Beute betrachten. Die Jagd beginnt.


Meine Meinung:
Als ich das Buch vor ein paar Jahren in meinen SUB aufgenommen habe, war mir nicht bewusst, dass es sich um einen Horror-Roman handelt. Ketchum schreibt spannend, mit einigen ziemlich schockierenden krassen Szenen. Das Ende fand ich nicht sehr befriedigend, aber dies hat der Autor wohl so beabsichtigt, wie er im Epilog schreibt.


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Erster Satz:
Sie beobachteten, wie sie die Wiese überquerte und nach der niedrigen Steinmauer auf den Wald zusteuerte.

Letzter Satz:
Die Drähte wurden von Holzmasten getragen, die aussahen wie dunkle Sichtwunden in der bleichen Haut des Morgens.

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Mein Rating: note3

Montag, 30. Mai 2011

Statistik Mai 2011

Das war der Mai...

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Im Mai habe ich 1170 Seiten gelesen.

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1. "Tiefe Wunden" von Nele Neuhaus
(Krimi, 480 Seiten, aus dem SUB)

2. "Charleston Girl" von Sophie Kinsella
(Frauenroman, 496 Seiten, neu)

3. "Menschenjagd" von Stephen King
(Thriller, 384 Seiten, aus dem SUB)


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Im Mai habe ich
2 Bücher aus meinem SUB gelesen
0 Bücher abgebrochen
1 Buch meinem SUB hinzugefügt

Samstag, 21. Mai 2011

"Menschenjagd" von Stephen King

51VomtWv-2BtL-_SL160_"Menschenjagd" von Stephen King
(Originaltitel: Running Man, Heyne Verlag, 384 Seiten)


Kurzbeschreibung:
Der Roman spielt in einer nahen Zukunft – dem Jahre 2025 – und handelt von dem arbeitslosen Familienvater Benjamin Stuart Richards, der mit seiner Frau Sheila und seiner schwerkranken Tochter Cathy in der so genannten Co-op-City, einer Slum-ähnlichen Wohnsiedlung, wohnt. Die Regierung und die öffentlichen Fernsehanstalten haben sich zu großen Allianzen zusammengefunden, Demokratie findet faktisch nicht mehr statt, und die Großstädte sind infolge der jahrelangen Misswirtschaft total verseucht. Im Fernsehen des Jahres 2025 finden makabere Gameshows statt. Mit Spielen wie „Tretmühle zum Reichtum”, an denen nur chronisch Herz-, Leber-, oder Lungenkranke teilnehmen können, werden die Zuschauer unterhalten. Populärste Show des Jahres 2025 ist die Spielshow „Running Man”, in der Zuschauer und gladiatorenähnliche Jäger einen jeweiligen Kandidaten jagen und möglichst medienwirksam zu töten versuchen. Hierbei kommen oft nichtbeteiligte Personen zu Schaden.

Um die benötigten Medikamente für seine Tochter Cathy kaufen zu können, entschließt sich Ben Richards, sich zum Wolkenkratzer der Fernsehanstalt zu begeben und für eine der Gameshows des Senders zu bewerben, was schließlich mit einer Teilnahme bei „Running Man” auch klappt. Für jede überlebte Stunde sind ihm bzw. seiner ihn beerbenden Frau 100 Dollar versprochen. Sollte er es schaffen, einen gesamten Monat zu überleben, würde Ben den Jackpot und sein Leben gewinnen. Zum Beweis seines Lebens muss Richards sich zweimal am Tag zehn Minuten mit einer Kamera selbst filmen und die Filme an die Gameshow schicken. Sollte er dies nicht tun, bekommt seine Frau kein Geld mehr. Mithilfe einiger Tricks, der nötigen Prise Glück und eines Freundes und Passfälschers in der Co-op-City gelingt es Ben, den Jägern mehrfach zu entwischen; meist jedoch nur knapp.


Meine Meinung:
Ich habe schon lange nichts mehr von Stephen King gelesen, aber dieses Buch stand schon lange auf meiner Liste, vor allem, da ich den Film mit Arnold Schwarzenegger schon als Kind sehr mochte. Die Buchvorlage hat mit dem Film nicht allzuviel gemein außer die äußeren Umstände. Das Buch wurde 1982 geschrieben und wenn man sich das heutige Fernsehen anschaut, würde ich nicht beschwören, dass dieses Zukunftsszenario absolut abwegig ist.
King schreibt großartig, die Verzweiflung von Ben Richards ist richtig zu spüren und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Leider gibt es - wie in vielen King Büchern - kein wirkliches Happy End. Ich denke eigentlich schon, dass ich nicht gerade verweichlicht bin und es macht mir auch wirklich nichts aus detailierte Beschreibungen von Obduktionen zu lesen, aber ein paar Szenen am Ende von "Menschenjagd" haben mich doch ziemlich schockiert und da ich das Buch mitten in der Nacht fertig gelesen habe, brauchte ich auch eine Weile um schlafen zu können, hehe.


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Erster Satz:
Sie blinzelte mit zusammengekniffenen Augen auf das Fieberthermometer.

Letzter Satz:
Die Nacht leuchtete auf wie das zornige Gesicht Gottes, und noch zwanzig Häuserblocks weiter regnete es Feuer vom Himmel.

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Mein Rating: note1

Sonntag, 15. Mai 2011

"Charleston Girl" von Sophie Kinsella

517Y2mr5oyL-_SL160_"Charleston Girl" von Sophie Kinsella
(Originaltitel: Twenties Girl, Goldmann Verlag, 496 Seiten)

Kurzbeschreibung:
Lara Lington könnte etwas Ablenkung gut gebrauchen: Ihr Freund hat sie verlassen, ihr Job ist ein Katastrophengebiet und ihre Familie ein Fall für sich. Dann taucht auch noch eine junge Frau auf, die Laras Leben restlos auf den Kopf stellt: Sadie Lancaster, ein Wirbelwind mit Federboa und einer Vorliebe für Charleston. Sadie hat nur ein Problem: Sie ist der Geist von Laras Großtante und gehört eigentlich in die Zwanzigerjahre. Nun ist sie ins London der Gegenwart geraten, wo sie nach einem Mann zum Flirten und nach einer verschwundenen Perlenkette sucht. Und für beides braucht sie Laras Hilfe.


Meine Meinung:
Bisher kannte ich nur die Shopaholic-Reihe von Sophie Kinsella und nach dem letzten Band hatte ich die Nase vom immer gleichen Schema schon etwas voll. Aber "Charleston Girl" hat mich wieder mit der Autorin versöhnt und ich habe mich prächtig amüsiert. Die Geschichte, die hinter der verschwundenen Kette steckt, hat mich sehr berührt und am Ende habe ich sogar fasat ein Tränchen verdrückt.
Fazit: Schöne Unterhaltung für zwischendurch!


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Erster Satz:
Mit dem Elternbelügen ist es doch so: Man muss es tun, um sie zu schützen.

Letzter Satz:
Ich hoffe, dass sie es doch war.


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Mein Rating: note2

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